Mit neuer Strategie in eine erfolgreiche Zukunft

Mit neuer Strategie in eine erfolgreiche Zukunft

Seit der Jahrtausendwende arbeitet Enni an der Entwicklung einer erfolgreichen Unternehmensgruppe, deren Gesellschaften für ihre Anteilseigner attraktive Renditen erwirtschaften, für Bürger Mehrwerte schaffen, Arbeitgeber für hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind und die Wirtschaftskraft und Lebensqualität am Niederrhein steigern. Zum 20. Geburtstag der Marke konnte Enni dabei 2020 erneut überzeugen – mit neuen Umsatz- und Ergebnisrekorden und enormen Investitionen, die eine ganze Region in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stärkten.

Auf dem Weg zur führenden Infrastrukturgruppe am Niederrhein werden die Gesellschaften im dritten Markenjahrzehnt noch enger zusammenrücken, mit einer gemeinsamen Strategie, an einem neuen, erstmals gemeinsamen Firmensitz und unter einer Marke, die aktuell ein Facelift erhalten hat. Dieser Geschäftsbericht blickt erstmals auf ein Geschäftsjahr der gesamten Unternehmensgruppe und drückt so ein noch stärkeres Zusammenrücken aus.

Vorstandsvorsitzender
Stefan Krämer im Interview

Eine Gruppe,
eine Strategie,
eine Marke

Eine Gruppe,
eine Strategie,
eine Marke

Drei Unternehmen – eine Gruppe: Kunden sehen Enni heute bereits als Einheit mit breiter Angebotspalette von der Ver- und Entsorgung bis zum Betrieb von Bädern und Sportstätten. Auch hinter den Kulissen sollen Unterschiede zwischen den Unternehmen zusehends verschwimmen. Mit gemeinsamer Strategie und gemeinsamen Zielen hat Enni im Geschäftsjahr 2020 wichtige Eckpfeiler gesetzt, um ihre drei Unternehmen sukzessive zur führenden Infrastrukturgruppe am Niederrhein zu entwickeln. Eine relaunchte Marke soll dabei Wachstumsziele und das Zusammenwachsen der Unternehmen am neuen, erstmals gemeinsamen Unternehmenssitz unterstützen. Was 2020 erneut gelang, ist so Anspruch für die Zukunft: Enni will ihren Wert für die Gesellschafter weiter steigern, Ergebnisse verbessern und Mehrwerte für die Bürger am Niederrhein schaffen.

„Die weiterentwickelte Marke ist dynamisch, agil und repräsentiert den konsequenten Zusammenschluss der drei Gruppenunternehmen. Farbliche Unterschiede verschwinden endgültig, das neue Enni-Blau ist leuchtender, heller und brillanter. Die Kleinschreibung, der Punkt hinter dem Namen und der vereinfachte Claim ‚leichter leben‘ sind Ausdruck für Frische, Unabhängigkeit und Mut.“

Max Weber
Projektleiter Markenrelaunch – Designagentur trurnit

Der Strategieprozess Horizont 24 hat den Weg der Enni-Unternehmensgruppe in eine erfolgreiche Zukunft geebnet. Die mit dem Beratungsunternehmen Horvath & Partners entwickelte Strategie setzt auf Wachstum – mit dem gesamten Produktbündel und nicht wie bisher nur im Energiegeschäft. Als Erfolgsverstärker werden die Unternehmen den Einzug in ihre neue, erstmals gemeinsame Verwaltung nutzen, um deutlich enger zusammenzurücken und gemeinsam an Zielen zu arbeiten. Auch wenn dies gesellschaftsrechtlich nicht geht; Horizont 24 hat Möglichkeiten eines verstärkten Zusammenwachsens aufgezeigt – mit einheitlichen Prozessen, gemeinsamer Kultur und strukturellen Veränderungen, die Effizienz steigern und Synergien heben helfen. Die für alle drei Gruppenunternehmen gemeinsam entwickelte neue Ziellandkarte gibt dabei die Richtung vor, den strategischen Rahmen bilden ein gemeinsam definierter Unternehmenszweck und die neu entwickelte Mission und Vision für die ganze Unternehmensgruppe. Eine Weiterentwicklung der bewährten Marke Enni unterstützt diese Neupositionierung und ist konsequent.

Die Energietochter hat es vorgemacht. Sie hat Wachstumschancen im bundesweiten Strom- und Gasvertrieb, über die Beteiligung an großen regenerativen Erzeugungsprojekten und durch Netzübernahmen in den letzten Jahren konsequent genutzt und so ihren Unternehmenswert und das Ergebnis für Gesellschafter deutlich gesteigert. Dieser Strategie sollen nun auch die kommunalen Infrastrukturangebote der Muttergesellschaft ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) folgen, die sich bislang weitestgehend auf das Stadtgebiet von Moers beschränkten. Hier übernimmt Enni viele Aufgaben der Daseinsvorsorge, betreibt neue, attraktive Bäder und Sportstätten und macht eine sanierungsbedürftig von der Stadt übernommene Infrastruktur bei Kanälen, Friedhöfen oder in der Straßenbeleuchtung für kommende Generationen zukunftsfähig. Das macht selbstbewusst, diese Aufgaben auch in weiteren Kommunen am Niederrhein anzubieten. Das Strategieprojekt hat hierzu Möglichkeiten von der Abfallentsorgung, über die Entwässerung bis hin zum Betrieb von Straßenbeleuchtungen und Friedhöfen aufgezeigt. Die für dieses Wachstumsziel notwendigen Strukturen hat Enni 2020 geschaffen.

Die Marke Enni wird die neue Strategie der Unternehmensgruppe unterstützen. Das Potential hierzu hat sie sich mit hohen Bekanntheits- und besten Sympathiewerten in zwei Jahrzehnten sukzessive erworben. Gestartet als reine Energiemarke im Zuge der seinerzeit viel beachteten Fusion der Stadtwerke Moers und Neukirchen-Vluyn zu einem gemeinsamen interkommunalen Stadtwerk zu Beginn des Jahrtausends, ist sie erwachsen geworden und seit 2011 das gemeinsame Markendach für alle energiewirtschaftlichen und Infrastrukturangebote der drei heutigen Gruppenunternehmen. Im dritten Markenjahrzehnt hat Enni sie behutsam angepasst. Die neue Enni wird die neue Strategie der Unternehmensgruppe im neuen, einheitlichen Markendesign widerspiegeln.

Orange, blau oder grün – so unterschiedlich kamen die Unternehmen der Enni-Gruppe bislang daher. In einer Welt möglichst geringer Unterschiede bekommt auch sie konsequenterweise wie zuletzt 2011 ein Facelift und wird sie zu einem wichtigen Baustein des Strategieprozesses. Aus drei mach eins heißt die Leitplanke der neuen Markenpolitik. Dabei ist sie keine Neuschöpfung, sondern eine Evolution der „alten“, bestens bewährten Marke. In der neu entwickelten Markenstrategie setzt die neue Enni auf die auf drei zentralen Kernwerte – Kundennutzen, Verantwortung und Agilität. Die neue Marke ist dabei die Essenz wichtiger Aussagen und Versprechen der Unternehmensgruppe, die nach innen und nach außen wirken sollen.  

Die Marke stützt somit die Strategie des Wachstums der gesamten Enni-Gruppe. Der Relaunch der Marke Enni unterstützt die Evolution zur Gemeinsamkeit der Unternehmen und die entscheidenden Wachstumsthemen in der Region. Mit gemeinsamer Strategie, gemeinsamer Kultur und einem gemeinsamen Produktbündel werden die drei Enni-Unternehmen mit einer starken Marke weiter zulegen. Kein Zweifel – das wird gelingen.

Markenkern der Enni-Unternehmensgruppe

Optisch zeigt die klare gestalterische Linie der relaunchten Enni den konsequenten Zusammenschluss der drei Gruppenunternehmen. Die bisher noch vorhandenen farblichen Unterschiede der jeweiligen Unternehmen sind verschwunden. Die neue Primärfarbe ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Enni-Blaus, dabei leuchtender, heller und brillanter. Die Marke konzentriert sich dabei auf das Wesentliche – die Enni. Die neue Kleinschreibung des Logos überträgt die Ambition der Agilität und Dynamik der Enni und ist ein optisches Statement. Der Punkt hinter dem Namen setzt einen Akzent, der Haltung zeigt. Stilistisch und grafisch ist das klare und reduzierte Logo der Enni samt dem vereinfachten Claim „leichter leben“ ein Ausdruck für Frische, Unabhängigkeit und Mut. Und der hat die Entwicklung zur heutigen Unternehmensgruppe ja schon immer maßgeblich geprägt.

Mitarbeiter:
Zusammen­wachsen, um zusammen zu wachsen

Mitarbeiter:
Zusammen­wachsen, um zusammen zu wachsen

Für die positive Entwicklung sollen die Unternehmen weiter zusammenwachsen. In der neuen Strategie kommt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine große Bedeutung zu. Der im Geschäftsjahr 2020 eingeleitete Strategiewechsel stärkt den Gruppengedanken, bedeutet für das Team aber eine Zäsur. Der Umbau zu einer schlagfertigen, optimal am Markt agierenden Unternehmensgruppe bringt Veränderungen – in der Organisation, in Aufgabengebieten und auch den Wertevorstellungen, die sich nicht mehr nur an traditionellen Aufgaben eines Unternehmens sondern auch im kommunalen Aufgabenbereich stärker an unternehmerischem, auf Wachstum zielendem Denken orientieren sollen. Die Basis steht, Herausforderungen für das Personalmanagement bleiben: der Weg zur gemeinsamen Kultur und die Entwicklungen im Zeitalter des demografischen Wandels.

„Wie die drei Gesellschaften der Enni-Unternehmensgruppe werden auch die Mitarbeiter zu einer starken Gemeinschaft zusammenwachsen. Mit unserem Kultur- und Entwicklungsprogrammen arbeiten wir daran, eine neue, einheitliche Unternehmenskultur zu schaffen.“

Jonathan Nierhaus
Bereichsleiter Personal und Kommunikation – Enni-Unternehmensgruppe

Nicht als Unternehmen, sondern als Gruppe denken. Die Voraussetzung sind mit dem Strategiewechsel und gemeinsamen Arbeitsplätzen in einem neuen, erstmals gemeinsamen Unternehmensstandort geschaffen. In neuer Organisationsstruktur werden nicht mehr zwei und mehr Stellen an einer Aufgabe arbeiten. Das schafft Synergien, erhöht Effizienz und gibt dem Team Spielraum für neue Themen in neuen Märkten. Gleichartige kaufmännische und technische Aufgaben, bislang teils dreifach vorhanden, hat Enni gebündelt – um Betriebsübergänge gering zu halten, immer dort, wo bislang bereits die Mehrzahl der Mitarbeiter an Themen arbeitete. Alle kaufmännischen Unterstützungsfunktionen wie das Rechnungswesen übernimmt die Energietochter. Die technischen Querschnittsfunktionen liegen bei der ENNI Stadt & Service Niederrhein. Dabei wohl erstmals in Deutschland so konsequent umgesetzt: In dem hier aufgebauten neuen, zentralen Planungsbüro, betreuen Ingenieure Baumaßnahmen effizient und bürgerfreundlich über alle Sparte hinweg – von Kanälen bis zu Versorgungsleitungen. Zudem gibt es nur einen Vertrieb, die Unternehmensgruppe steuernden Aufgaben wie Personalwesen oder Controlling teilen sich die Unternehmen nach Stärken auf. Mit dem neuen Konzept waren rund 30, eng mit Arbeitnehmervertretern abgestimmte Personalübergänge verbunden.

Drei Unternehmen, drei Kulturen. Es liegt auch an unterschiedlichen Zielsetzungen, dass sich zwischen Aufgaben der Daseinsvorsorge und des dem Wettbewerb unterliegenden Energiegeschäfts in der Enni-Gruppe über Jahre unterschiedliche Kulturen ausgeprägt haben. Mit gezielten Maßnahmen, wie der Entwicklung einer gemeinsamen Führungskultur oder des 2020 erstmals gemeinsam aufgelegten Programms zur Nachwuchsförderung will das Personalmanagement hier in kommenden Jahren eine gemeinsame, den Unternehmenserfolg unterstützende Kultur entwickeln. Top-Ziele für den Erfolg: in allen Bereichen das unternehmerische Denken fördern, Innovationen vorantreiben und offen und wertschätzend kommunizieren.

Mitarbeiter­entwicklung mit Teilzeiteffekt

(inkl. Geschäftsführung, Auszubildende und geringfügig Beschäftigte zum 31.12.2020)

2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020

ENNI Energie & Umwelt Niederrhein

ENNI Stadt & Service Niederrhein

ENNI Sport & Bäder Niederrhein

Neben der Entwicklung der gemeinsamen Kultur stellt sich das Personalmanagement der Enni weiteren Herausforderungen: Junge Menschen haben andere Wertevorstellungen, traditionelle Arbeitsplätze verändern sich auch durch die fortschreitende Digitalisierung rasant. Zudem denkt Enni heute stark in Projekten, die nur reibungslos in agilen, bereichs- und hierarchieübergreifend agierenden Teams umsetzbar sind. Die klassische Organisationsstruktur steht daher zur Stärkung des Gruppengedankens auf dem Prüfstand. Auf dem Weg in eine agilere, dynamischere Arbeitswelt setzt Enni auf die Expertise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – nicht automatisch auf deren Stellung im Unternehmen. Über Projektteams und flache Hierarchiestrukturen setzt Enni dabei Ideen aus der Belegschaft schnell und agil um. Den hierzu notwendigen und vor Jahren bereits im Energiebereich angestoßenen kulturellen Veränderungsprozess hat Enni durch die Strategie des Zusammenwachsens dabei auf alle drei Häuser der Enni-Gruppe ausgedehnt.

Wie viele Unternehmen steht die Enni-Gruppe vor den Herausforderungen der Alterspyramide, durch die viel Kompetenz, Know-how und Erfahrung abfließen wird. Dabei wird durch das Ausscheiden der geburtenstarken 1960er-Jahrgänge im nächsten Jahrzehnt rund 40 Prozent der Belegschaft in den Ruhestand treten. Die muss Enni auf einem immer engeren Arbeitsmarkt ersetzen und das Know-how erhalten. Der Fachkräftemangel stellt ein unternehmerisches Risiko dar und führt zur bereits spürbaren Konkurrenz um kluge und entwicklungsfreudige Köpfe, die Enni für ihre Wachstumsideen dringend benötigt. Als eines der Top-Ziele der Ziellandkarte hat Enni mit einem modernen Personalmanagement deswegen Strategien entwickelt, eigenen Nachwuchs an die Unternehmen zu binden und ihre Aufgaben am Arbeitsmarkt attraktiv zu halten. Die Wachstumsstrategie hilft dabei, mit immer neuen spannenden Projekten – heute etwa dem Breitbandausbau, der Entwicklung von Wind- oder Solarparks, Netzübernahmen oder der Markenbildung und -führung – für viele junge Ingenieure, Kaufleute oder handwerklich orientierte Nachwuchskräfte interessant zu sein. 

Die Belegschaft der Enni-Gruppe hat auch im Geschäftsjahr 2020 gute Arbeit geleistet und ist im ersten Corona-Jahr gut durch die Krise gekommen. Die Versorgung mit Energie und Wasser lief ebenso wie die Abfallentsorgung, die Stadtreinigung oder die Abwasserbeseitigung reibungslos. Der Betrieb der Freizeit- und Bädereinrichtungen war aber über Monate nicht möglich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befanden sich weitgehend in der Kurzarbeit. Enni musste dabei einen hohen Aufwand betreiben, um Hygienekonzepte aufzustellen und hieraus resultierende Maßnahmen umzusetzen. Viele Bereiche mussten sich umorganisieren und dabei systemrelevante Teams in der Wasserversorgung, bei den Bereitschaftsdiensten oder der Abfallentsorgung splitten. Was gut funktionierte: Enni hat das mobile Arbeiten binnen kurzer Zeit eingeführt, das sich bewährte und auch nach Corona Bestand haben wird. Das Team muss dennoch auch wieder zusammenkommen, um gemeinsam noch mehr neue Ideen und kreative Lösungen für die Wachstumsabsichten zu entwickeln.   

Neu im Team 2020

Neu im Team 2020

Bei der Enni kann ich meine Vorstellung eines modernen, effizienten und digitalen Einkaufs gestalten. Dabei identifiziere ich mich sehr gut mit dem Leitbild und den Werten des Unternehmens, in denen Innovation und Nachhaltigkeit immer bedeutender werden. Mit meinem Team möchte ich einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

Claudio Gentile
Abteilungsleiter Einkauf

Mit dem Wechsel aus der freien Wirtschaft in ein kommunales Unternehmen komme ich quasi von der komplett anderen Seite. Hier kann ich meine Erfahrungen einbringen und dabei mitwirken, etwas Neues entstehen zu lassen. Wir werden ein kommunaler Betrieb bleiben, uns wirtschaftlich allerdings neu aufstellen.

Jens Hagemeister
Sachgebietsleiter Kanalnetzbetrieb

Nach meiner Agenturzeit kann ich mich jetzt stärker auf meine Aufgabe für die Enni als einzelnes Unternehmen fokussieren. Das langfristige Ziel ist eine digitale Strategie, die alle modernen Kommunikationskanäle nutzt. Hier habe ich viele Möglichkeiten mitzugestalten und etwas Neues aufzubauen.

Michael Keultjes
Manager für digitale Kommunikation

Ein spannendes Thema, ein familiäres Arbeitsumfeld und die Sicherheit eines systemrelevanten Unternehmens – das zeichnet meine Arbeit für mich aus. In der Abteilung Energienahe Dienstleistungen kann ich die erneuerbaren Energien ganz konkret vorantreiben und Menschen bei ihrer persönlichen Energiewende helfen.

Nicole Engelskirchen
Sachbearbeiterin Energienahe Dienstleistungen

Eine neue, moderne Firmenzentrale: Die gemeinsame Heimat der Enni-Gruppe

Eine neue, moderne Firmen­zentrale: Die gemeinsame Heimat der Enni-Gruppe

Das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude am Jostenhof ist neben der neuen Markenstrategie ein starkes Symbol für die neue Strategie der Enni, die das Zusammenwachsen der drei Unternehmen als eines der großen Ziele beinhaltet. Schon bald werden hier die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Gruppenunternehmen zusammenarbeiten – Hand in Hand, am gemeinsamen Ziel, die Enni-Gruppe mit allen Angeboten am Niederrhein weiterzuentwickeln. Im Geschäftsjahr 2020 wuchs der Neubau für die Region sichtbar, der ein attraktive Arbeitsumfeld bieten und ökologisch Maßstäbe setzen wird.

„Mit der begrünten Fassade leistet Enni Pionierarbeit – genau wie es die Bauherren der ersten Dachbegrünungen in den 1990er-Jahren getan haben. Die Fassadenbegrünung des neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäudes ist eine der größten in Nordrhein-Westfalen. Sie verleiht dem Gebäude ein lebendiges, den Jahreszeiten folgendes Aussehen und ist ein Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit.“

Dipl.-Ing. Clemens Belke
Ausführungsplaner begrünte Fassade – Belke Dachbegrünung

Offene Bürogestaltung, Workspaces, ein Umfeld, das agiles, hierarchieübergreifendes Arbeiten in Projekten fördert – im neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäude der Enni am Jostenhof wird eine neue Arbeitswelt entstehen. Modern gestaltete Arbeitsplätze sollen helfen, die Produktivität der Belegschaft weiter zu steigern, Innovationen zu fördern und Enni als Arbeitgeber noch attraktiver zu machen. Moderne IT-Technik und das durchdachte Raumkonzept bieten die idealen Voraussetzungen für beste Ergebnisse im Sinne des Gruppengedankens. Die Arbeit verläuft dabei weitgehend papierlos, mit digitalisierten Prozessen, von denen Enni im Geschäftsjahr 2020 in einem Projekt dutzende aufbaute.

Neben einer neuen beruflichen Heimat für das Team der Enni wird das neue Gebäude auch zu einem besseren Stadtklima beitragen und so die Nachhaltigkeitsziele der Enni-Gruppe symbolisieren. Es erhält auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern mit rund 56.000 Pflanzen eine der größten Fassadenbegrünungen in Deutschland. Jeder Quadratmeter der Fassade nimmt zukünftig rund zwei Kubikmeter COpro Jahr und große Mengen Feinstaub aus der Atmosphäre auf. Gleichzeitig verbessert die Fassade das Mikroklima in der unmittelbaren Umgebung, trägt zur Klimatisierung der Innenräume des Gebäudes bei. Und bietet heimischer Tierwelt einen Nährboden. Für eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung versieht Enni das Dach des Gebäudes mit einer Photovoltaik-Anlage. Beides – begrünte Fassade und die Nutzung von Sonnenstrom – verkörpern den Anspruch des nachhaltig verantwortlichen Handels, für den Enni steht.